01 — warum es diesen ort gibt
Erik’s Void ist mein kleiner Ort im Internet.
Ich habe dieses Projekt gegründet, weil ich einen eigenen Raum für meine Gedanken, Interessen und Fragen haben wollte. Einen Ort, an dem ich schreiben, recherchieren, Dinge ausprobieren und mich mit Themen beschäftigen kann, die mich interessieren. Unabhängig davon, ob sie gerade aktuell sind, Aufmerksamkeit bekommen oder in irgendeinen Algorithmus passen.
Mich beschäftigen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Philosophie, Technologie und viele andere Dinge. Ich möchte verstehen, warum unsere Welt so funktioniert, wie sie funktioniert. Warum bestimmte Verhältnisse selbstverständlich erscheinen, obwohl sie es vielleicht gar nicht sein müssten. Und welche Möglichkeiten es gibt, Dinge anders zu denken.
Dabei geht es mir nicht nur darum, meine eigenen Gedanken festzuhalten. Ich möchte das, was ich lerne und herausfinde, auch mit anderen teilen. Vielleicht kann ich damit neue Perspektiven eröffnen, Fragen aufwerfen oder jemandem helfen, etwas besser zu verstehen.
Erik’s Void ist deshalb gleichzeitig ein persönlicher Raum, ein Ort zum Lernen und eine Möglichkeit, mein Wissen und meine Gedanken öffentlich zugänglich zu machen.
02 — gedanken brauchen platz
Nicht jeder Gedanke passt in einen kurzen Beitrag. Nicht jede Frage lässt sich in wenigen Sätzen beantworten. Und nicht alles, was interessant ist, muss sofort eine klare Botschaft haben.
Ich möchte mir die Freiheit nehmen, Themen ausführlich zu behandeln, unterschiedliche Perspektiven zu betrachten und auch Gedanken zu veröffentlichen, die noch nicht zu einer endgültigen Schlussfolgerung führen.
Manchmal entstehen daraus politische oder gesellschaftliche Analysen. Manchmal persönliche Essays, philosophische Überlegungen, Recherchen oder einfach Beobachtungen aus meinem Alltag.
Nicht jeder Text muss eine große These vertreten. Nicht jeder Beitrag muss politisch sein. Und nicht jede Veröffentlichung muss besonders wichtig oder außergewöhnlich sein.
Entscheidend ist für mich, dass ich mich wirklich für ein Thema interessiere und etwas Eigenes dazu beitragen möchte.
Dabei gehört es für mich zum Nachdenken dazu, sich auch einmal zu widersprechen. Ich möchte meine Ansichten verändern dürfen, neue Erkenntnisse gewinnen und frühere Überzeugungen hinterfragen, ohne so tun zu müssen, als hätte ich schon immer alles gewusst.
03 — unabhängig, aber nicht losgelöst
Ein weiterer Grund für Erik’s Void ist mein Wunsch, unabhängiger von sozialen Netzwerken zu sein.
Ich nutze soziale Medien gerne und sehe durchaus, welche Möglichkeiten sie bieten. Menschen können dort ihre Gedanken teilen, auf Missstände aufmerksam machen, Informationen verbreiten und miteinander in Kontakt kommen.
Gleichzeitig bestimmen Plattformen wesentlich mit, welche Inhalte sichtbar werden und wie wir sie konsumieren. Formate, Aufmerksamkeit und Algorithmen beeinflussen, was veröffentlicht wird und wie darüber gesprochen wird.
Ich möchte nicht, dass diese Mechanismen darüber entscheiden, worüber ich schreibe oder wie ausführlich ich mich mit einem Thema beschäftige.
Auf meiner eigenen Website kann ich selbst bestimmen, welche Inhalte ich veröffentliche, wie ich sie gestalte und wie sie miteinander verbunden sind. Ich muss meine Texte nicht auf ein bestimmtes Format reduzieren oder nach möglichst viel Aufmerksamkeit ausrichten.
Das bedeutet nicht, dass ich vollständig unabhängig bin. Auch eine eigene Website ist auf technische Infrastruktur, Dienstleister und andere Systeme angewiesen.
Aber sie gibt mir mehr Möglichkeiten, meinen digitalen Raum selbst zu gestalten.
Soziale Netzwerke können diesen Ort ergänzen. Sie sollen ihn nicht ersetzen.
04 — nicht nur beobachten, sondern hinterfragen
Ich interessiere mich besonders für die Frage, wie wir als Gesellschaft zusammenleben und wie wir dieses Zusammenleben gestalten könnten.
Politik ist für mich nicht nur das, was in Parlamenten beschlossen wird. Politische Entscheidungen und gesellschaftliche Strukturen beeinflussen unseren Alltag, unsere Möglichkeiten und die Bedingungen, unter denen Menschen leben.
Mich beschäftigen soziale Ungleichheit, wirtschaftliche Macht, Demokratie, Freiheit, Gerechtigkeit und die Frage, wie gesellschaftlicher Fortschritt möglichst vielen Menschen zugutekommen kann.
Ich bin überzeugt, dass gesellschaftliche Verhältnisse nicht einfach als unveränderlich hingenommen werden müssen. Vieles, was heute selbstverständlich erscheint, ist das Ergebnis menschlicher Entscheidungen und kann deshalb auch hinterfragt und verändert werden.
Dabei sind mir demokratische Mitbestimmung, soziale Gerechtigkeit, individuelle Freiheit und die Würde jedes Menschen besonders wichtig.
Diese Überzeugungen prägen meinen Blick auf die Welt. Ich möchte sie nicht verstecken oder eine politische Neutralität behaupten, die ich gar nicht habe.
Gleichzeitig möchte ich zwischen meinen persönlichen Wertvorstellungen und überprüfbaren Tatsachen unterscheiden. Eine politische Überzeugung ersetzt kein Argument und die eigene Perspektive macht andere Sichtweisen nicht automatisch falsch.
Ich möchte Positionen nachvollziehen, Gegenargumente ernst nehmen und meine eigenen Ansichten dort hinterfragen, wo es gute Gründe dafür gibt.
Erik’s Void ist deshalb kein Versuch, anderen vorzuschreiben, was sie denken sollen.
Ich möchte vielmehr zum Nachdenken beitragen, Zusammenhänge verständlicher machen und Diskussionen ermöglichen.
05 — wie ich denke, recherchiere und schreibe
Die Texte auf Erik’s Void entstehen aus meinen Interessen, Fragen und Beobachtungen.
Manchmal beginnt alles mit einem Artikel, einer Nachricht oder einem Gespräch. Manchmal mit einer Frage, die mir nicht mehr aus dem Kopf geht.
Ich versuche dann, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen, Informationen zu sammeln, Zusammenhänge zu verstehen und meine eigenen Gedanken zu ordnen.
Dabei ist mir wichtig, nachvollziehbar zu arbeiten.
Wenn ich Tatsachenbehauptungen aufstelle, möchte ich sie möglichst durch verlässliche Quellen belegen. Ich versuche, Fakten, Interpretationen und persönliche Meinungen voneinander zu unterscheiden. Wo Informationen unsicher sind oder mir Wissen fehlt, möchte ich das deutlich machen.
Ich möchte verständlich schreiben, ohne komplexe Fragen unnötig zu vereinfachen. Ich möchte sorgfältig arbeiten, ohne so zu tun, als wäre meine Arbeit unfehlbar.
Denn ich weiß, dass nicht jeder Text perfekt sein wird.
Ich werde Fehler machen, Dinge übersehen und manchmal zu Schlussfolgerungen kommen, die ich später anders beurteilen würde. Wenn ich Fehler erkenne, möchte ich sie korrigieren. Wenn neue Erkenntnisse meine Sicht verändern, möchte ich bereit sein, das anzuerkennen.
Mein Anspruch ist nicht Perfektion, sondern ehrliche Mühe, Sorgfalt und die Bereitschaft, immer weiter dazuzulernen.
06 — ein projekt, das wachsen darf
Erik’s Void soll kein fertiges Konzept sein, an das ich mich für immer halten muss.
Ich möchte neue Dinge ausprobieren, weitere Möglichkeiten entdecken und das Projekt mit der Zeit weiterentwickeln.
Vielleicht entstehen neue Formate, zusätzliche Funktionen oder ganz andere Ideen, an die ich heute noch gar nicht denke.
Dabei möchte ich nicht einfach möglichst viel hinzufügen. Neue Dinge sollen einen Sinn haben, das Projekt bereichern oder anderen Menschen einen Nutzen bieten.
Mir geht es nicht darum, möglichst viele Inhalte zu produzieren, eine möglichst große Reichweite aufzubauen oder aus Erik’s Void ein professionelles Medienunternehmen zu machen.
Natürlich freue ich mich, wenn Menschen meine Texte lesen, darüber nachdenken, sie weitergeben oder mit mir ins Gespräch kommen. Aber ich möchte den Wert dieses Projekts nicht allein daran messen, wie viele Menschen ich erreiche.
Wichtiger ist mir, dass ich gerne daran arbeite, meine Fähigkeiten weiterentwickle und mit der Zeit eine Sammlung von Gedanken, Texten und Recherchen entsteht, hinter der ich stehen kann.
Ich möchte lernen, besser zu schreiben, gründlicher zu recherchieren, verständlicher zu erklären und offener für neue Perspektiven zu werden.
Und ich möchte mir dabei die Freiheit bewahren, auch einmal etwas Ungewöhnliches auszuprobieren, eine Idee wieder zu verwerfen oder die Richtung zu verändern.
07 — mein kleiner ort im internet
Ich weiß nicht genau, wie Erik’s Void in einigen Jahren aussehen wird.
Vielleicht wird es viele Texte geben, vielleicht entstehen neue Formate, vielleicht verändern sich meine Interessen und damit auch die Themen, über die ich schreibe.
Das finde ich in Ordnung.
Dieses Projekt soll kein perfektes Abbild einer fertigen Weltanschauung sein. Es soll zeigen dürfen, wie ich denke, was mich beschäftigt, was ich lerne und wie ich mich verändere.
Ich möchte hier neugierig bleiben, Fragen stellen, Dinge hinterfragen und meine Gedanken mit anderen teilen.
Nicht alles muss fertig sein. Nicht jeder Versuch muss gelingen. Und nicht jede Frage braucht sofort eine Antwort.
Erik’s Void ist mein eigener kleiner Ort im Internet.
Und er darf mit mir wachsen.
my little corner of the internet.
eriksvoid.com